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Problems needs the world / Ein Kummerkasten spricht sich aus der Seele

Ich bin ein Kummerkasten. Ein Kummerkasten ist ein Mensch, der lieber zuhört als spricht und oft von irgendwelchen Menschen ihre Probleme erzählt bekommt. Ich habe dabei schon einige merkwürdige Geschichtchen erfahren (und wieder vergessen)  aber Kummerkasten zu sein, ist ein merkwürdiger Nebenjob.

 

Jeder Mensch hat Probleme. Bei den Tieren weiß ich das nicht so genau. Die haben aber bestimmt auch genug Probleme: Wo ist das Futter, wo ist das Weibchen/Männchen und warum zu Hölle knallt es hier so und wer sind die Typen in den albernen Klamotten?

 

Gut. 

 

Menschen dagegen haben andere Probleme. Das fängt ja schon bei der Geburt an. Es ist fraglich, wie viel so ein kleines Kind denken kann, aber irgendetwas denkt es sicher. Zum Beispiel: WO IST MEINE MAMIIIIIIIIIIE???

 

Aber die eigentlich interessanten Probleme beginnen erst viel später. Ich glaube, die Menschen mit den meisten Problemen sind die Jugendlichen. Nicht nur, weil sie im reifen Mulch der Pubertät versinken, sondern weil sie meistens sich noch nicht so ganz entschieden haben. Links oer rechts, Homo oder Hete, gut oder schlecht, Einzelgänger oder Partymensch.

 

Ich glaube, wenn diese Fragen alle erst einmal geklärt sind, dann ist das Leben viel einfacher.  Natürlich, unglücklich verlieben kann man sich immer noch, aber Liebeskummer ist ein Problem, das alle schon zur Genüge kennen. Muss ich darüber dann noch etwas hier schreiben? NEIN!

 

Schön, dass wir uns in diesem Punkt einig sind. 

 

Eigentlich wollen alle ja ihre Probleme möglichst schnell loswerden. Aber... Probleme haben auch ihren Nutzen. Manche jedenfalls. 

 

Ich glaube nämlich, dass man erst wenn man so richtig in der Scheiße steckt, wirklich kreativ ist. Jemand, der schonalles hat, wird sich nicht mehr anstrengend. Jemand, der gar nichts hat ist entweder zufrieden oder er  gibt sich sehr viel Mühe, da wieder rauszukommen. Zurück aufs feste Land sozusagen. Weil Scheiße in der man steckt, ist meistens eher flüssig...

 

Egal, ich weiche grade total vom Thema ab. 

 

Kommen wir zurück zu den Problemen der Menschheit. 

Nicht, dass ich will, dass wir alle Probleme haben.  Ich als Kummerkasten (und alle anderen guten Zuhörer, die auch als Kummerkasten missbraucht werden), wir würden dann alle überlastet werden.

 

Aber trotzdem... Manchmal denke ich, dass ein paar Menschen ihr Verhältnis zu ihren Problemen ändern sollten. Ich bin nur ein Kummerkasten. Aber Probleme... Sind sie wirklich alle so schwer, wie immer gesagt wird? Sie sind da, sie sind nervig, aber sie haben auch einen Vorteil. Und was würden wir tun, wenn wir alle überhaupt keine Probleme mehr hätten?

 

Was wären wir dann eigentlich?

 

Btw: Ich hasse englische Titel. Warum ist da einer?

13.1.09 21:46
 


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