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Menschendefinition

Der Mensch (Homo sapiens) ist innerhalb der biologischen Systematik ein höheres Säugetier aus der Ordnung der Primaten (Primates). Er gehört zur Unterordnung der Trockennasenaffen (Haplorrhini) und dort zur Familie der Menschenaffen (Hominidae).

 

Das habe ich mir mal eben aus Wikipedia herauskopiert. Der ganze Artikel war zu lang für meinen armen, kleinen Blogg. Eigentlich sollte das hier jetzt ein sinnvoller Beitrag werden, aber mal schaun.

 

Also das da oben ist die Erklärung was ein Mensch ist.

Aber so etwas würde nie ein Mensch über sich sagen, denn einzelne Menschen definieren sich vollkomen anders. Und das finde ich eigentlich sehr interessant. Manchmal überraschend und manchmal zum kotzen.

Für mich ist die Selbstdefinition eines Menschen, was er als erstes über sich selbst sagt, wenn man ihn fragt: Wer bist du?

Natürlich, die Meisten würden sicherlich erst ihren Namen, mehr oder weniger vollständig und ihr Alter nennen. Jedenfalls wenn sie damit kein Problem haben, was ja nun auch hin und wieder vorkommt. 

Und dann?

 

Was kommt dann?

 

Ich glaube, hier geht es auseinander. An dieser Stelle unterscheiden sich die Menschen nach Erfahrung, Gesundheit, Geisteszustand, Ort und Zeit. 

 

Nehmen wir mal mich als Beispiel. Mein Name ist Martha, ich bin 15 Jahre alt und schreibe des Öfteren Geschichten. An den meisten Orten würde ich mich darüber definieren, dass ich zwei Sätze sinnvoll aneinanderfügen kann. Und immer noch Probleme mit neuer Rechtschreibung habe. Aber woanders würde ich sagen, dass ich irre bin. Oder verträumt. Oder anti. (Anti: allgemein gegen alles, was viele andere Menschen toll finden, abgesehen von Computer und Cappuccino.)

 

Das hängt eben ganz davon ab, ob ich fröhlich oder traurig bin, ob ich vor meiner Klasse, vor vollkommen Fremden oder meiner besten Freundin stehe. Das hängt aber nicht nur mit meiner Laune, dem Ort und den Anwesenden zusammen, sondern auch, dass man wohl die wenigsten Menschen in zwei oder drei Wörtern charaktierisieren kann. 

 

Man kann es versuchen, aber ich glaube nicht, dass man es schaffen kann. Weil dabei einfach viel zu viel ignoriert wird. Auch wenn man jemand nicht leiden kann, gibt es selten nur einen Grund, sondern vier oder fünf.  Abgesehen von: Der is'n Arschloch. Naja, ich bin ein bisschen veraltet. Wer sagt heute noch Arschloch außer mir und den Ärzten?

 

So weit dazu. 

 

Ich habe irgendwann mal festgestellt, dass ich Leute nicht leiden kann, die sich nur über eine Sache definieren. Oder über Sachen, die ich dämlich finde. Mich hat zum Beispiel mal ein Mädel aufgeregt, die gesagt hat: Ich heiße XY bin XY Jahre alt und bin seit einem Jahr mit einer Frau liiert. 

Ich war nicht dabei, das hat mir Jemand erzählt. Ich meine... nicht, dass ich etwas dagegen hätte, dass sie lesbisch ist. Nein. Aber ändert das irgendetwas am Charakter? Wenn sicht jemand vorstellt, dann will man doch wissen, wie er/sie ist  und nicht, mit wem er/sie gerade zusammen ist.

Ganz egal, ob es da jetzt um eine überstandene Krankheit, eine akzeptierte Krankheit, eine eingebildete Krankheit, eine Besonderheit, die sexuelle Vorliebe, ein furchtbares Erlebniss oder sonst etwas geht. Wieso definieren sich so viele Leute über so etwas? Auch wenn es den Charakter prägt, will man doch zuerst wissen, wie der Charakter eigentlich ist und nicht warum.

Meine Meinung. Will noch jemand was dazu sagen?

 

2.3.09 20:46
 


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